Donnerstag, 13. November 2014

Rezension: Matthew Dicks: Der beste Freund, den man sich denken kann

Ein imaginärer Freund...
Erzählt von seinem...
Ganz und gar nicht langweiligem Leben!


Budo ist der imaginäre Freund von Max und das ist kein leichter Job! Denn Max ist anders als normale Kinder in seinem Alter. Er mag es nicht, wenn man ihn berührt,wenn er reden muss oder wenn ihm jemand in die Augen guckt und so wird der Schultag jedes Mal wieder eine Herausforderung. Doch zum Glück gibt es Budo, Max besten Freund- der nebenbei nicht echt ist. Budo hilft Max im Alltag und ist trotzdem ruhig und lässt ihn in Ruhe. Das schlimmste für Budo wäre, wenn Max nicht mehr an ihn glaubt, denn dann würde er verschwinden... Doch bis dahin genießt er das Leben in vollen Zügen! Bis etwas schreckliches passiert...
Budo ist, nett, hilfsbereit und nicht real. Er sieht so aus und verhält sich so, wie Max ihn sich vorgestellt hat. Der kleine Max ist ein autistischer Junge und hat einige Probleme. Seine Mutter zum Beispiel darf ihn erst küssen, wenn er eingeschlafen ist. Nur Budo akzeptiert ihn wie er ist und zwischen ihm und Max ist eine ganz besondere Bindung.

Zu Beginn ist der außergewöhnliche Schreibstil mehr als gewöhnungsbedürftig. Budo erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, er ist 6 oder 7 Jahre alt und denkt sehr einfach. Die Sätze sind kurz und Budo schweift oft vom Thema ab, zu diesem Zeitpunkt war das Buch für mich zwar interessant, aber wirklich gefesselt hat es mich nicht.

Doch kurz vor der Hälfte, nachdem die ersten Andeutungen auf "das Schreckliche Ereignis" auftauchten, nahm die Geschichte Fahrt auf, ich fieberte mit Budo und den anderen mit und das Buch wurde spannend bis zum Ende.

Nun wurden auch die Charaktere netter und ich habe sie lieber gewonnen als am Anfang, jedem habe ich gewünscht, dass sich seine Träume und Hoffnungen noch erfüllen.

Wenn man sich an dem kindlichen und stockenden Schreibstil nicht aufhängt, ist die Geschichte durchaus spannend und z.B. das Thema "Autismus", was in dem Buch aufgegriffen wird, hat mich sehr interessiert und es ist interessant darüber zu lesen.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut ) bis 3 ( befriedigend)



Titel: Der beste Freund, den man sich denken kann
Verlag: Berlin Taschenbuch
Seitenzahl:448
 ISBN-13:978-3-8333-0965-6
Preis: 9,99€

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