Dienstag, 21. Oktober 2014

Rezension: Malcolm McNeill: Der Wald der träumenden Geschichten

Auf der Suche nach seinen Eltern...
Gejagt von Dem Verschwinden...
Macht ein kleiner Junge viele Entdeckungen...


Bevor Das Verschwinden kam, ging die Welt ihren normalen Gang. Doch dann verschwanden immer mehr Leute- allerdings nur Erwachsene. Diese verschwanden urplötzlich, zurück blieb nur ein Haufen Kleidung.
Keiner ist vor Dem Verschwinden sicher und auch die besten Wissenschaftlern finden keine Lösung oder ein Heilmittel.
Das Leben des kleinen Waisenjungen Max ist bei seinen netten Adoptiveltern toll. Als Baby wurde der Junge in einer Buchhandlung gefunden und anschließend in ein Waisenhaus gebracht, doch niemand wollte den hässlichen Jungen mit den spindeldürren Fingern, den durchdringenden Augen und den rasiermesserscharfen Zähnen adoptieren. Niemand, bis auf ein Paar, das ihn dann adoptiert hat.
Als seine Adoptiveltern von Dem Verschwinden heimgesucht werden, bricht Max alleine auf, um seine "Immerwährende" Eltern, seine echten Eltern zu finden, denn er ist überzeugt, dass sie noch leben.
Er macht sich auf den Weg zu Dem Wald Des Anfangs, dort erwartet er sich Antworten...
Nach den ersten Seiten des Buches tauchten in meinem Kopf schon viele Fragen auf. Wer ist für Das Verschwinden verantwortlich? Was ist mit Max los? Und so las ich gespannt weiter.

Der Schreibstil erinnerte mich an ein Märchen, ungewöhnlich und anders- und so war auch die Geschichte!

Der kleine Junge Max ist ein außergewöhnliches Kind, er träumt gerne, liest viel und denkt nach. Abgesehen von seinen Adoptiveltern mag den Jungen keiner. Dann macht er sich auf die Suche nach seinen wahren Eltern und die Spur führt zu Dem Wald Des Anfangs.

Bis zu diesem Punkt hatte ich zwar viele Fragen, doch die Geschichte hat mich fast pausenlos gefesselt.
Doch ab dem Punkt, wo Der Wald Des Anfangs ins Spiel kommt, war ich durchgehend nur noch verwirrt.
Die Geschichte hat sich nicht nur unheimlich gezogen, sondern ich fand keinen roten Faden mehr.

Die Fantasie des Autors, die ich Anfangs noch bewunderte, wurde mir zu viel und ich hatte nur noch wenig Durchblick- und um das letzte bisschen zu bewahren, musste ich mich ständig anstrengen, wirklich jedes Stück zu lesen.

Gefallen haben mir allerdings die philosophischen Einwürfe in der Geschichte!

Der Wald der träumenden Geschichten ist ein außergewöhnliches Buch mit sehr wenig Spannung, dafür aber mit philosophischen Einwürfen und viel Fantasie. Für mich wurde es ab dem 1. Drittel eindeutig zu viel, die Geschichte hat mich nur noch verwirrt und den roten Faden habe ich auch nicht gefunden...
Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 3 ( befriedigend ) bis 4 ( ausreichend)


Titel: Der Wald der träumenden Geschichten
Verlag: Fischer KJB
Seitenzahl:534
 ISBN-13: 978-3-596-85670-1
Preis: 16,99€

Kommentare:

  1. Hey :)
    Bin gerade von Lovelybooks zu dir gekommen, schöner Blog :)

    Deine Rezi gefällt mir gut, auch wenn du "nur" 3 Sterne vergeben hast, liebäugel ich nach wie vor mit dem Buch, vor allem das mit den "philosophischen Einwürfen" klingt ganz wundervoll :))

    liebe Grüße, Mikki


    www.theloyalme.blogspot.com

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    1. Danke! Mach das, jeder kann sich ja seine eigene Meinung bilden:)

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