Mittwoch, 10. September 2014

Rezension: Susanne Lang: Ziemlich feste Freunde

Was sind Facebookfreunde?
Und Frollegen?
Und was macht eine beste Freundin aus?




»Freunde werden aufgrund der Brüchigkeit von Beziehungen immer wichtiger«, schreibt Soziologin Eva Illouz. »Freunde sind die neue Familie«, titelte der STERN schon in den Neunzigern – und auf den ersten Blick ist es plausibel: Ehen gehen schneller entzwei, Familien zerbrechen, wir gehen zum Studieren in die Ferne, ziehen der Arbeit halber ans andere Ende der Republik. Wir müssen mobil sein, lassen unser Heimatdorf und alte Freunde zurück, finden neue. Suchen sie uns selbst aus, anstatt wie mit der Familie auf immer verbunden zu sein. Sind Freundschaften das Resultat moderner, individueller Selbstbestimmung? Susanne Lang unterzieht verschiedene Arten der Freundschaft einem Reality-Check, entlarvt Freundschaftsmythen – und erklärt, warum der Freundeskreis oft die bessere Familie ist.

77 % der Deutschen haben einen festen Freundeskreis. Im Durchschnitt haben wir 3,3 echte und 130 Facebook-Freunde. Wer umgeben von Freunden alt wird, hat eine um 22 % erhöhte Lebenserwartung.  
( Klappentext) 



 Sind Freunde heutzutage die "neue" Familie? Überlegt einmal, wie viele Freunde habt ihr im Verwandtenkreis und wie viele Freunde habt ihr so? Bestimmt werden die meisten von euch sagen, ich habe mehr Freunde, die nicht mit mir verwandt sind! Neben wir mal als Beispiel die berühmten "Facebook-Freunde". Jeder 2. Facebooknutzer hat eine lange Liste der sogenannten Freunde, meist mehr über 100 bis hin zu tausenden.
Aber würden alle 1000 euch helfen, wenn ihr umzieht? Nein? Sind es dann aber noch richtige Freunde?

Über solche Fragen redet die Autorin Susanne Lang in ihrem Sachbuch "Ziemlich feste Freunde".

Auch wenn das Buch als Sachbuch eingestuft wird, ist es keinesfalls langweilig zu lesen und auch im "Fließtext" geschrieben.

Da die Autorin locker schreibt, rutscht man praktisch durch die Geschichte und ich konnte mir an mehreren Stellen ein Grinsen nicht verkneifen.

Doch nach den lustigen Stellen folgen ernstere, in denen ich viel über Personen nachdachte und überlegte, welche "Freunde" es denn jetzt sind.

Auch interessant zu lesen waren die Unterschiede von Frauen und Männern in Sachen bester Freund/ beste Freundin. Man kann bei den Feststellungen eigentlich nur lachen- und der Autorin Recht geben!
Denn die Fakten sind allesamt richtig und interessant, aus dieser Sichtweise habe ich manches noch gar nicht betrachtet...

Mit diesem Buch kann man nicht nur lachen, sondern führt sich noch einmal vor Augen, was richtige Freunde sind und wie wichtig diese sind!
Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel: Ziemlich feste Freunde
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 192

ISBN-13: 978-3-7645-0503-5
 Preis: 16,99€

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