Montag, 22. September 2014

Rezension: Kyra Dittmann: Narrando


Nie war der Unterschied zwischen Arm und Reich größer als jetzt...
Während die Hot Blood-Bezirke sicher sind, leben die armen Parias wie im Mittelalter...
Und immer wieder kommt es zu Unruhen zwischen den Armen und Reichen...


In ferner Zukunft wurde die Welt fast vollständig von Kriegen und Katastrophen zerstört...
Aus den Trümmern haben sich die Menschen in zwei Gruppen gespalten: Die Armen und die Reichen.
Während die Reichen in sicheren Hot Blood- Bezirken, die unter der Sicherheitskuppel liegen, ungestört leben, müssen die Parias  in ungeschützen Gebieten um das Überleben kämpfen.

Kein Wunder, dass sich der Hass auf die Reichen vergrößert!
Jeder Paria entwickelt seine ganz eigene Art, mit der Ausgrenzung umzugehen, doch was sie nicht ahnen: Auch bei den Reichen läuft nicht alles glatt!


Unter der Sicherheitskuppel lebt die 17-jährige Vella. Vella ist die Tochter des Präsidenten und genießt damit höchsten Standard.
Doch auch wenn es Vella nicht an Personal oder Geld fehlt, fühlt sie sich alleine. Ihr Vater ist fast immer auf Reisen und ihre Mutter ist tot.
So steigert sie sich immer mehr in ihr "Unglück" herein. Ihr Dienstmädchen, die fast gleichalte Marta, kann mit den Meckereien gar nichts anfangen. Sie kennt das Leben der Leute, die außerhalb der Kuppel leben und weiß, was echtes Unglück ist.

Als Vellas Vater ihr sagt, dass er sie verheiraten will, läuft für Vella das Fass über. Sie haut mit Marta ab und begibt sich in die Welt außerhalb der Schutzkuppel und muss bald feststellen, dass das Leben als Paria kein Zuckerschlecken ist. 

Der 19-jährige Jai ist ein Paria und muss jeden Tag um sein Brot kämpfen. Das Verhalten der Reichen hat dafür gesorgt, dass Jai diese hasst. Und er würde alles dafür geben, um die Regierung zu stürzen...


 Wie stark der Unterschied zwischen Arm und Reich sein kann und wie Geld das Leben beeinflussen kann, das zeigt dieses Buch klar!
Denn während die Reichen in ihren Hot Blood-Bezirken wie Könige leben, könnte man denken, dass die Parials sich im Mittelalter befinden.

Doch Geld ist nicht alles! Das sehen wir am Beispiel von Vella und ihrer Familie, die nicht wirklich glücklich leben, da sie wenig Zeit für einander haben.

Narrando konnte mich komplett überzeugen. Die Geschichte war nicht nur spannend und leicht zu lesen, sondern zeigt auch klar, dass Geld nicht alles ist.
Auch Hauptperson Vella, die Anfangs noch sehr auf sich bedacht war, wurde im Laufe der Geschichte  erfahrener, netter und weitsichtiger.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel: Narrando-Pechschwarze Hoffnung
Verlag: Bookshouse
 Seitenzahl: 354
  ISBN-13: 9789963520787
Preis: 14,99€ oder als Ebook für 2,99€

Kommentare:

  1. Das landet sofort auf meiner WuLi. Hört sich echt gut an :)

    AntwortenLöschen
  2. Schön das dir Narrando auch gefallen hat :D Ich fand die Geschichte auch toll. Allerdings hat mich Vellas Art am Anfang ziemlich genervt! Hast du auch schon Band 2?

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja:) <3 Vella hat mich nicht wirklich genervt, sie kannte es halt ihr ganzes Leben lang nicht anders, doch mit Erfahrung lernte sie ja! :-) Nein, leider nicht! Aber bald- hoffe ich zumindest!

      Löschen
  3. Wow, du liest echt viele Bücher! Ich sollte mir mal an dir ein Beispiel nehmen und auch wieder mehr Lesen ;D

    AntwortenLöschen

Schön, dass du ein Kommentar hinterlassen willst. Ich freue mich über jede Nachricht♥