Dienstag, 23. September 2014

Rezension: Andreas Dresen: Wilhelmstadt-Die Abenteuer der Johanne deJonker

Wenn dein Vater den Neffen des Kaisers umgebracht haben soll...
Du aber nicht daran glaubst, dass dein Vater schuldig ist...
Dann musst du handeln!


Es ist das Jahr 1899 in Wilhelmstadt. Aus dieser  hochindustrialisierten Stadt kommt Ingenieur Julius deJonker. Er ist an Bord der "Juggernauth", als diese versinkt und das ganze Team samt Neffe des Kaisers ertrinkt- das ganze Team, außer Julius deJonker. Er ist der einzigste Überlebende und liegt seit dem im Koma.
Der Kaiser gibt ihm die Schuld an dem Tod seines Neffen und verarmt und enteignet die Familie.

Die Tochter von Julius, Johanna ist ganz sicher, dass ihr Vater nichts mit dem Tod des Neffen zu tun hat. Sie macht sich auf die Suche nach dem wahren Schuldigen. Doch dieser setzt alles daran, nicht entdeckt zu werden!
"Wilhelmstadt" kommt aus dem Genre Steampunk. Steampunk ist eine Variante der Science-Fiction, hat dystopische Elemente und oft spielt Mechanik eine große Rolle.
Auch Wilhelmstadt lebt von mechanischen Dingen, beispielsweise von dampfbetriebenden Pferden.
Die hochmoderne Stadt sprüht vor neuen und witzigen Ideen! Viel ist dort hochmodern, doch auch in den "reichen"  Städten leben arme Leute.
Wie zum Beispiel die deJonkers. Verarmt und enteignet leben sie nun und warten auf das Aufwachen von Vater Julius.
Und Tochter Johanna kann einfach nicht glauben, dass ihr Vater an dem Tod des Kaisers Neffen schuld ist.
 Auch wenn ihre Familie scheinbar alles verloren hat, gibt sie nicht auf und macht sich auf die Suche nach dem wahren Verbrecher...

Protagonistin Johanna war mir wirklich sympathisch. Sie kämpft um ihren Vater und um die Familienehre und gibt sich mit Antworten, die sie selbst nicht richtig findet, nicht zufrieden.
Und auch der Schreibstil des Buches ist gut zu lesen...
Aber leider wurde die Geschichte nach dem Einstieg doch sehr langatmig und verworren.
Die sehr ausführlichen Beschreibungen der Erfindungen waren am Anfang toll, doch es wurde so oft in der Geschichte wiederholt, dass es langweilig wurde.

Für ein langsames Lesen hat auch die verworrene Handlung gesorgt und so kam ich immer langsamer voran.

Die Idee von " Wilhelmstadt" hat mir wirklich gut gefallen und auch mit den Charakteren kam ich gut zurecht.
Die Beschreibungen der innovativen Erfindungen waren wirklich interessant zu lesen, doch irgendwann hatte ich davon auch genug. Die sehr verworrene Handlung sorgte leider dafür, dass das Buch an manchen Stellen langatmig wurde.

 Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 3 ( befriedigend )

Titel: Wilhelmstadt- die Abenteuer der Johanne de Junker
Verlag: Acabus
 Seitenzahl: 264
 ISBN-13: 9783862822744
Preis: 12,90€

Kommentare:

  1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  2. Huhu :-)
    Schöne Rezi. Ich hatte vorher noch nichts von dem Buch gehört.
    Steampunk gefällt mir eigentlich sehr gut. Schade, dass sich das Buch anscheindend etwas gezogen hat.

    Liebe Grüße
    Souci

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    1. Danke! Steampunk ist wirklich ein interessantes Genre! Ja, das war leider der größte Kritikpunkt, ansonsten war die Geschichte aber wirklich gut!

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  3. Hallo Lena :) Danke für deinen lieben Kommentar auf meinem Blog! Ich habe dich zu Taylor Swift Book TAG getaggt. Fände es sehr cool wenn du den machen würdest :D
    LG, Anto <3
    www.itswastedtime.blogspot.com

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