Dienstag, 12. August 2014

Rezension: Christoph Werner: Marie Marne und das Tor zur Nacht




Von einer Firma, die mit Träumen handelt.
Und von der Grenze zwischen Traum und Realität…
Schlafen sie nicht, wenn sie müde sind! Schlafen sie, wenn sie Lust dazu haben!




  Dass Schlafen nur vergeudete Zeit ist, davon sind die meisten Menschen in der Welt von Marie Marne überzeugt.

Zum Glück gibt es ja die Firma All Day Industries, die ihr Geld mit dem Verkauf von „Wachheit“ verdient.
Wie das geht? Jeder Mensch hat einen ADI Wert und Anhand dessen kann man feststellen, wie lange der Mensch wach bleiben kann. Meistens liegt der ADI Wert zwischen 5 und 15 Tagen.

Auch Maries Vater nutzt das nicht billige Angebot und Marie kommt mit zu der Firma. Verbotenerweise misst sie auch ihren ADI Wert und dieser liegt bei 113 Tagen! Dieser ADI Wert ist einmalig und damit schwebt Marie in großer Gefahr! Als wäre dies schon nicht genug, wacht Maries Vater nicht mehr auf und schwebt an der Grenze zwischen Traum und Realität, unfähig sich zu befreien…





Jeder von uns kennt es. Man hat noch 100 Dinge vor und die Zeit ist viel zu knapp- hetzen ist an der Tagesordnung.  Vielen von uns käme solch eine Firma gelegen, doch wird mit dem Auftauchen der ADI-Träume alles besser? Und wenn jeder wach bleibt, was machen dann die, die sich den ADI Traum nicht leisten können? Müssen sie trotzdem auch die Nacht arbeiten?
Und ist man sicher, dass die Menschen sich nicht noch mehr vornehmen und dann wieder ins hetzen geraten?  Und sich noch mehr Stressen? Also eine alternative Lösung?
Für mich nicht.

Fasziniert von der Idee des Buches fing ich also mit dem Lesen an.
Marie als Protagonistin war mir eigentlich sympathisch. Sie ist unheimlich bemüht ihren Vater zu retten. Sie ist mutig, aber auch ein leichtsinnig und naiv.
Und sie weiß nicht, wem sie trauen kann.
Denn mit ihrem unglaublich hohen ADI Wert wird sie für viele einflussreiche Leute interessant! Für manche, weil sie fasziniert sind, für andere, weil Marie – oder besser gesagt ihr ADI Wert – sie stört.
Marie ist 13 Jahre alt und plötzlich steht dieses junge Mädchen zwischen den Fronten zweier machtvoller Seiten.
Was mir an ihr nicht gefallen hat, war ihre Leichtgläubigkeit, sie hat den fremden Personen viel zu viel vertraut.
Doch nach der Mitte, mit dem Auftauchen anderer Personen, besserte sich dies.


Mit vielen Fragen, einem flüssigen Schreibstil und Spannung fesselte mich dieses Buch.
Zum Träumen lädt auch dieses Buch ein, denn ein Teil der Handlung spielt in Maries Träumen- und die sind alles andere als entspannt und was Marie nicht weiß, mit ihren Handlungen in den Träumen kann sie viel in der Realität beeinflussen!



Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut ) 


Deutscher Titel: Marie Marne und das Tor zur Nacht
Verlag: Osburg
Seitenzahl:248
ISBN-13: 978-3955100377
 Preis:17,99€

Kommentare:

  1. Hallo liebste Lena :)
    Dieses Buch klingt wirklich interessant. Ich habe es gleich mal auf meine Wunschliste gepackt.

    Vielen lieben Dank für deine tolle Rezi.

    Liebe Grüße

    Liz

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  2. Hübsches Foto :) ich finde der Klappentext und das Cover sind interessant. Ich höre gerade auch zum ersten Mal von dem Buch :O
    LG♥

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  3. Der Buch hört sich ziemlich spannend an, ich hab vorher noch gar nichts von dem Buch gehört.
    Ich finde es immer toll, wenn du Rezensionen zu Büchern machst, die nicht so bekannt sind, dadurch stößt man manchmal auf echte Schätze :)

    Liebe Grüße
    Jenni

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    1. Das freut mich.
      ich mag es auch, nicht ganz so bekannte Bücher vorzustellen und zu entdecken:)

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  4. Hey :)

    Das Buch klingt sehr interessant ;) Ich glaube, (wenn ich irgendwann mal weiter ein paar Scheine übrig habe...) das werde ich mir auch mal besorgen ;)

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  5. Ich musste mich durch das Buch durchquälen... es hat mich gelangweilt...

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